Strangwerk

Trinkwasser-Strangschema. Entnahmestellen je Geschoss eintragen. Spitzendurchfluss nach DIN 1988-300 (Wohngebäude), Rohrdimension über Fließgeschwindigkeit, anschließend Druckprüfung je Geschoss.
PWC kaltPWH warm

Randbedingungen

Planung sichern

Strangschema

Druckprüfung je Geschoss (ungünstigste Entnahmestelle)

Teilstrecken

Grundlage und Grenzen

Belastungswerte (LU) nach DIN EN 806-3 Tab. 1: Waschtisch, Bidet, WC-Spülkasten 1 LU; Spüle, Dusche, Wasch- und Geschirrspülmaschine, Ausguss 2 LU; Urinal-Druckspüler 3 LU; Badewanne 4 LU; Auslaufventil Garten/Garage 5 LU. 1 LU entspricht 0,1 l/s. Bei Mischarmaturen zählt der Wert auf der Kalt- und auf der Warmseite, in der gemeinsamen Leitung vor dem Trinkwassererwärmer beide zusammen.

Die Norm liest den Spitzendurchfluss aus einem Diagramm über ΣLU ab, für das sie keine Gleichung angibt. Die App verwendet dafür die Gleichung für Wohngebäude aus DIN 1988-300: V̇S = 1,48 · (ΣQ)0,19 − 0,94 l/s, mindestens der größte Einzelwert und höchstens die Summe. Dauerverbraucher (über 15 min) werden direkt addiert. Mit der Umschaltung auf DIN 1988-300 rechnet die App mit den dort üblichen kleineren Berechnungsdurchflüssen V̇R (z. B. Dusche 0,15 statt 0,20 l/s). Die LU werden trotzdem weiter angezeigt.

Die Dimension ist die kleinste Rohrgröße mit v ≤ vmax. Rohrreibung nach Darcy-Weisbach (KW 10 °C, WW 60 °C), Formteile und Armaturen über einen pauschalen Zuschlag. Das ist eine Vordimensionierung. Für die Ausführung gehören die Herstellerwerte der Armaturen, die tatsächlichen Einzelwiderstände und die Zirkulation (DVGW W 553) in eine vollständige Berechnung.